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Frühlingsboten – die Krokusse blühen

 

Erste Frühlingsgefühle, die Krokusse blühen

 

Krokus und Schneeglöckchen sind die Boten des Vorfrühlings. Da kann man langsam ahnen, dass der Winter dem Ende zugeht.

Ende Februar stecken die Krokusse ihre Köpfchen aus dem Rasen. Lavendelfarbene Blütenkissen, die erste blühende Farbenpracht erfreut die Augen der Gartenfreunde. Doch Krokus ist nicht Krokus!

 

Krokusse – doch welche?

 

Besonders robust ist der recht früh blühende Elfen-Krokus, Crocus tommasinianus, eine Krokusart, die man als eine winterharte oder halbwinterharte Pflanze bezeichnen kann. Ihre besondere Stärke ist die starke Selbstaussaat, daher llassen sich die Elfen-Krokusse gut zum Verwildern nehmen. Eine Krokuspflanze zeigt bis zu 3 Blühperioden.

Die hellfliederfarbenen bis purpurnen Blütenblätter sind zart-schmal, bis man also einen dichteren Blütenteppich bekommt, dauert es schon Jahre. Beschleunigen lässt sich dies, wenn man die Elfen-Krokusse nach der Blüte im März ausgräbt und die Pflanzen teilt und dann wieder einpflanzt.

 

Bilder im Rasen mit Krokus

 

Vielleicht schon mal interessiert gesehen und bewundert, Bilder wie ein Herz oder ein Kreis aus Krokus-Pflanzen? Alles ganz einfach zu machen. Im Herbst (September) wird der Rasen kurz geschnitten, mit Sand werden dann die gewünschten Konturen aufgezeichnet.

Will man eine Runde Form, dann erreicht man dies mit einem Pflock mit einer Schnur, eine Runde gedreht, schon ist ein genauer Kreis geschaffen. Mit einem Pflanzholz macht man dann alle 5 Zentimeter ein Loch von 5 bis 10 Zentimeter, je nach Knollengröße, in das dann die Krokusszwiebel gegeben wird.

Eine andere Setzart ist das Setzen in sogenannte Tuffs, da wird ein größerflächig ein Loch gemacht, und 5 bis 15 Krokusszwiebel gesetzt.

 

Herbstblühende Krokus

 

Sieht man in den Gärten Herbstzeitlosen, dann liegt häufig eine Verwechslung vor. Der Pracht-Krokuss ist ein Herbstblüher. Dieser Krokuss wird im Mai gepflanzt, ideal in Blumenrabatten oder Steingärten. Dieser Krokuss zeigt 3 Staubblätter im Gegensatz zur Herbstzeitlosen mit 6 Staubblättern. Die Zwiebelknolle des Pracht-Krokuss bleibt kleiner. Der Unterscheidung ist wichtig, da die Herbstzeitlose giftig ist ( giftiges Alkaloid Colchicin).

An anderer berühmte Herbstkrokus ist der Crocus sativus. Bei diesem werden die Blüten bzw. die Staubgefässe zur Gewinnung von Safran angebaut. Aber da steckt ganz schön Arbeit dahinter – deshalb auch der hohe Preis beim echten Safran. Rund 300.000 Pflanzen braucht man für ein Kilogramm Safran.

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier. Letztes update war am 18.11.2018 um 20:52 Uhr / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm

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