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Kompostieren von Laub

 

Der eigene Komposthaufen – richtig aufgesetzt!

 

Wird der eigene Garten naturnah betrieben, dann darf ein Komposthaufen nicht fehlen! Denn ein eigener Komposthaufen bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich. Kompostieren ist aktiver Naturschutz!

Diese wären neben der kostenfreien Abfallwirtschaft, so kann man schon die Biotonne ein Größe kleiner nehmen, der Erhalt eines natürlichen Nährstoffkreislaufes mit vielen Vorteilen.

Eigener Kompost ist Goldes wert – er ist wertvoller Gartendünger! Nicht nur zur Düngung der Pflanzen sondern auch zur Pflege der Bodenstruktur und der Bodenorganismen. So bleibt der Gartenboden immerwährend fruchtbar.

Daß gekochte Speisereste, Reste von Tieren kommendes Material wie Fleisch, Knochen, usw. auf einem Komposthaufen nichts verloren haben ( So werden gerne unliebsame Nager angezogen, auch die Salmonellengefahr ist nicht zu unterschätzen ) ist mittlerweile ja wohl bekannt, auch kann leicht bei der Rotte von Samenunkräutern oder Wurzelunkräutern die Rottetemperatur nicht immer ausreichen für eine komplette Abtötung, so würden diese wieder weiterverbreitet über die Kompostgabe.

 

Laub von Eichen, Walnuss und Kastanie kompostieren?

 

Das Laub von Kastanie, Walnuss und Eiche sowie der Platane müssen wir uns etwas genauer ansehen.

Bei der weißblühenden Kastanie droht die Ausbreitung des Schädlings Kastanienminiermotte über das Kastanienlaub.

Beim Eichenlaub dauert normalerweise der Kompostierungsprozess wesentlich länger wegen des höheren Gerbsäuregehaltes. Dies kann ein Nachteil, aber auch ein Vorteil sein.

Um den Rottungsprozess von Eichenlaub etwas zu fördern wird das Laub von Eichen vorab mit dem Rasenmäher kleingehäckselt und dan in dünnen Schichten auf die Kompostmiete aufgebracht, sowie ein Zusatz von Kalk!

Oder man nutzt den Eichenlaubkompost bevorzugt für Pflanzen mit niedrigerem Boden pH Bedarf, wie Rhododendren, Azaleen oder gar bei leckeren Heidelbeeren. Dann ohne die Kalkgabe.

Und nun zum Laub der Walnuss. Auch Walnussblätter enthalten sehr viel Gerbsäure, diese wirkt keimhemmend unsd auch wachstumshemmend. Dies kann man unter einem alten Wallnussbaum auch schön sehen, wenn das Laub nicht fleissig abgefegt wird.

Da ein natürliches Verrotten der Walnussblätter auf einem Komposthaufen auch sehr zäh verlaufen kann, empfiehlt es sich, wenn die Mengen größer sind, einen Extra-Haufen anzurichten, dabei wie beim Eichenlaub die Blätter schön klein häckseln und ordenlich Kalk zufürhen, von Schicht zu Schicht.

Bei normalen Mengen spricht nichts dagegen, diese auch im normalen Komposter mit unterzubringen.

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier. Letztes update war am 21.07.2018 um 07:49 Uhr / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm


 

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