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Rosenkultur – 10 wichtige Tipps

 

Rosenkultur leicht gemacht

 

Rosen gelten bei vielen Gartenfreunden als pflegeintensiv und schwierig, doch vom Anblick einer blühenden Rose ist jeder fasziniert. Wenn man ein paar Grundregeln beherzigt, dann ist die Rosenkultur im eigenen Garten erfolgsversprechend und beglückend.

Grundregeln bei Rosen

 

Die Wahl des richtigen Standortes

 

Rosen lieben einen sonnigen und gut durchlüfteten Standort. Der Boden sollte tiefgründig und humusreich sein. Mit einem Boden-Testset lässt sich der gewünschte ph-Wert von 6,5 bis 7,5 überprüfen. Ist der Boden nicht ganz ideal, dann lässt sich das problemlos ändern. Sandiger Boden lässt sich mit einem Zusatz von Humus und ein wenig Betonit aufhübschen, ist der Boden eher zu schwer, dann wird der Boden mit ein wenig Sand und Humus aufgelockert.

 

Rosen sind selbstunverträglich

 

Einen alten Rosenstandort sollte nicht bevorzugt werden, ausser der Boden wird komplett bis zu einer Tiefe von 60 Zentimeter ausgetauscht. Warum? Rosen sind selbstunverträglich, das heisst, daß man neue Rosen nicht auf einen Standort pflanzen darf, an dem schon vor kurzem Rosen gestanden haben. Wird dies nicht beherzigt, dann kümmern die neu gepflanzen Rosen vor sich hin.

 

Wurzelnackt, wurzelverpackt oder als Containerpflanze?

 

Bei den Rosen lassen sich wurzelnackte oder wurzelverpackte Exemplare, sowie Containerpflanzen kaufen. Alles auch eine Frage des Preises. Die wurzelnackten Rosen sind am günstigsten, bekommt man aber nur von Mitte Oktober bis Mitte Mai zu kaufen, die wurzelverpackten Rosen von Herbst bis Frühjahr. Containerrosen bekommt man das ganze Jahr über. Der Unterschied liegt darin, dass der Wurzelbereich der Rose einmal nur durch eine Plastiktüte geschützt ist, bzw. durch eine mit Erde gefüllte Plastiktüte oder bei der Container-Rose die Rosenwurzeln in einem Topf sitzen.

Beim Kauf der Rosen darauf achten, dass aus der Veredelungsstelle ordentlich Triebe kommen, je mehr umso besser.

 

Die optimale Pflanzzeit von Rosen

 

Ist der Boden noch nicht gefroren, dann können wurzelverpackte und wurzelnackte Rosen am besten von Oktober bis Ende November gepflanzt werden. Vor dem Pflanzen muss man diese Pflanzrosen einige Stunden in einem mit Wasser gefüllten Eimer gründlich wässern, die feinen Faserwurzeln fehlen meist noch.

Aufgepasst, die Veredelungsstelle ( Erkennbar an der verdickten Stelle am Wurzelhals ) darf nach dem Setzen nicht aus dem Boden schauen, idealerweise liegt die Veredelungsstelle ca. 5 Zentimeter unter der Erdoberfläche.

Containerrosen sind ja schon vorkultivierte Pflanzrosen. Diese sind bereits gut durchgewurzelt in ihrem Topf. Daher lassen sich diese sogar im Sommer setzen. Bei Kauf kann man so auch genauer die Blühfarbe sehen, bei den wurzelnackten sieht man die Rosenblütenfarbe ja nur auf dem Bild auf dem Etikett.

 

Wahl der Rosensorte

 

Hier sollte man genauer hinsehen, denn die Wahl der Rosensorte ist mitentscheidend auf die Krankheitsanfälligkeit. Gerade Pilzerkrankungen wie Rosenrost, Sternrusstau oder echter Mehltau sind für den Ruf der schwierigen Rosenkultur mitschuld. Geprüfte Rosen erhalten das ADR Gütesiegel.

Die Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung ADR prüft jährlich Neuzüchtungen auf Gesamteindruck, Duft, Blütenwirkung, Winterhärte und Winterstandsfähigkeit gegenüber Rosenkrankheiten, und dies immer über 3 Jahre hinweg ohne Pflanzenschutzmittel. Bisher wurden weit über 2000 Rosensorten auf Herz und Nieren überprüft – nur gut 150 erhielten das ADR Siegel als Auszeichnung.

 

Rosenschnitt richtig gemacht

 

Der beste Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist die Zeit der Forsythienblüte, also im Frühjahr. Der Rosenschnitt entscheidet mit für eine reiche Blütenpracht, für optimals Wuchsverhalten sowie für die Gesunderhaltung der Rosen. Rosenschnitt ist aber von der Klasse der Rose abhängig.

 

Düngung der Rose

 

Die Düngung wird auf den Standort abgestimmt. Daher lohnt es sich, wenn man alle 2-3 Jahre den Boden durch eine Bodenuntersuchung kennenlernt. So kann man nur die fehlenden Nährstoffe nachdüngen und vermeidet eine schädliche Überdüngung, auf letztere reagieren Rosen allergisch!

Organisch-mineralischer Dünger (Rosendünger) gibt man gerne auf zwei Gaben, einmal im März/April und dann noch im Juni. Mit dem Stichtag Juni sollte man keine Sticktoffdüngung mehr machen bei Rosen, dies würde Pilzerkrankungen fördern, auch die Winterfestigkeit sinkt dadurch gerne.

 

Winterzeit besondere Rosenpflege

 

Rosen müssen geschützt werden, besonders in rauheren Gegenden und an stark sonnigen Standorten. Beetrosen werden im Herbst angehäufelt und die Rosentrieb werden mit Reiser bedeckt als Schutz vor stärkeren Temperaturschwankungen. Dies gilt für die angehäufelte Veredelungsstelle und jeden einzelnen Rosentrieb.

Kletterrosen und Hochstammrosen brauchen besonderen Sonnenschutz im Winter. Sonnenstrahlen wärmen auf und dann anschliessend Frostgrade, da wird gerne durch Spannungen das Rosenholz geschädigt. Im späteren Herbst also mit Schilfrohrmatten oder mit sogenannten Wintervlies einpacken, das sollte helfen.

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2 Antworten auf Rosenkultur – 10 wichtige Tipps

  • ich frage, sollten die Rosenknospen nach der Blüte entfernt werden ? Oder nicht?
    Wird die Blütenfülle nach Entfernung der Knospen stärker ? Oder ist gleichbleibend?

    Mit frohen Gruß Robert.

    Info Gebührenfrei.

    • Natürlich gebührenfrei ;-)

      ich möchte ihre Frage etwas aufdröseln: Knospe bedeutet ja eine Rosenknospe auf dem Weg zur Blüte. Meinen Sie einen Knospenstand (Dolde) bei dem 2 abgeblüte Rosenblüten und 3 Rosenknospen vorhanden sind? (öfters blühende Rosensorten)
      da wird folgendes Vorgehen empfohlen: die verblühten oder ausgeblühten Einzelblüten vorsichtig ausbrechen oder ausschneiden. Dann können die anderen Knospen leichter mit neuer Kraft auch zur Blüte kommen. Ist die ganze Dolde verblüht dann erst komplett entfernen.

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